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2. Bergungsgruppe

Details

 

 

2. Bergungsgruppe 
    0 / 2 / 7 = 9  
  GKW II
(Gerätekraftwagen II)

Einsatztaktik

Die 2. Bergungsgruppe (B 2) ist neben einer - der Ausstattung der 1. BGr weitgehend ähnlichen Grundausstattung - mit zusätzlichen, alternativen oder leistungsfähigeren Geräten ausgerüstet. Insbesondere Geräte zur Erzeugung von elektrischer Energie und entsprechend zugehörige Arbeitsgeräte. Zur Erfüllung von „schweren“ Bergungsaufgaben wird in jedem Geschäftsführerbereich (GFB) mindestens einmal eine 2. Bergungsgruppe Typ B [B 2 (B)] disloziert, die zusätzlich mit hochleistungsfähigen Geräten zum Eindringen in Trümmer ausgestattet ist.

Die B 2 ist technisches Bindeglied zu den verschiedenen Fachgruppen, von denen einige nur durch die technische Ausstattung der 2. Bergungsgruppe (insbes. durch Stromversorgung) ihre volle technische Leistungsfähigkeit erreichen. Das Stromaggregat 50 kVA (abweichend 30 bis 50 kVA) ist zunächst für die Stromversorgung der elektrischen Einsatzgeräte der B 2 vorgesehen. Darüber hinaus für die Versorgung der Einsatzgeräte verschiedener Fachgruppen (z.B. Tauchpumpen, TWAA,etc.). Insbesondere in Kombination mit der FGr Infrastruktur werden die neuen Stromerzeuger / Netzersatzanlagen (NEA) zur zentralen Versorgung von Einsatzstellen/-Abschnitten mittels Baustellenverteiler und Leitungssystemen und zur Einspeisung in wichtige Anlagen bzw. Netzabschnitte eingesetzt.

Der Lichtmast mit vier beweglichen Flutlichtscheinwerfern (Hochleistungs-Metalldampf- Lampen) leuchtet unter Ergänzung durch Einzel-Scheinwerfer Schadenstellen großräumig aus. Die 2. Bergungsgruppe (B 2) rettet Menschen und Tiere und birgt Sachwerte aus Gefahrenlagen. Sie führt Sicherungsarbeiten in Schadenstellen durch, leistet leichte Räumarbeiten und richtet Wege und Übergänge her. Die 2. Bergungsgruppen unterstützen technisch und personell die Bergungs- und Fachgruppen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Im einzelnen:

Die 2. Bergungsgruppe

  • erkundet Schadenlagen
  • dringt durch Überwinden oder Wegräumen von Hindernissen zu Schadenstellen vor
  • ortet Verschüttete und Eingeschlossene
  • rettet Verschüttete und Eingeschlossene und leistet dabei "Erste Hilfe"
  • transportiert Verletzte aus Gefahrenbereichen
  • führt technische Sicherungsarbeiten durch
  • rettet Tiere und birgt Sachwerte und transportiert diese aus Gefahrenbereichen
  • bekämpft im Rahmen der Bergung besondere Gefahren (z.B. Wasser, Entstehungsbrände etc.)
  • leuchtet Schadenstellen mittels Flutlichtanlage aus
  • baut behelfsmäßige Stege und kleine Brücken
  • rettet Menschen und Tiere und birgt Sachwerte aus Wassergefahrenl
  • leistet Arbeiten zur Uferbefestigungen, Damm- und Deichsicherung
  • unterstützt technisch und personell andere Fachgruppen und versorgt diese mit zusätzlicher Energie (elektrisch, pneumatisch, hydraulisch)

Funktions-/Helferübersicht

 

  Funktion   Zusatzfunktion   Anzahl der Helfer
  Gruppenführer (GrFü)     0 / 1 / 0 = 1
  Truppführer   (TrFü)   Atemschutzgeräteträger (AGT)   0 / 1 / 0 = 1
Fachhelfer   (He)   3 x Atemschutzgeräteträger (AGT)
1 x THW-Schweißer/-Brennschneider (SBr)
1 x Maschinist NEA bzw. SEA (Masch NEA / Masch SEA)
1 x Sanitätshelfer (SanHe)
2 x Kraftfahrer CE (Kf CE) / Sprechfunker (SprFu)
  0 / 0 / 7 = 7
     
          Gesamt : 0 / 2 / 7 = 9

Besondere Regelungen:

Vier der o.g. Helfer sollen über eine der folgenden beruflichen Qualifikationen verfügen:

  • Holzbauhandwerker (z.B. Zimmermann, Bauschreiner, Dachdecker, etc.)
  • Metallhandwerker (z.B. Schlosser, Mechaniker, etc.)
  • Bauhandwerker (z.B. Maurer, Betonbauer, Tiefbauer, etc.)
   

Kalender  

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